Schöner wohnen
Schöner wohnen wird heute als anschaulicher Sammelbegriff für eine Reihe von Strömungen aus der Innenarchitektur hergenommen. Allgemein werden damit Maßnahmen und Lösungen zusammengefasst, die den Wohnraum schöner und gemütlicher gestalten sollen.
Dazu zählt vor allem die sinnvolle und komfortable Einrichtung des Wohnraums mit Möbelstücken und Dekoelementen. Vom Badezimmer bis zum Schlafbereich müssen hier zwar ganz unterschiedliche Lösungen gefunden werden, dennoch spielen meist die gleichen Kriterien eine unterschiedliche Rolle.
Um das Prinzip schöner Wohnen tatsächlich umsetzen zu können, sollte zunächst die Größe des betreffenden Raums beachtet werden. Dies ist wichtig, wenn um die ästhetische Wirkung von Farben oder den Einsatz von Dekoration wie Bildern geht. Auch der natürliche Lichteinfall ist hier bedeutend: Ist dieser gering, etwa weil nur wenige oder kleine Fenster vorhanden sind, wirken zu viele Dekorationsartikel und eine kräftige Wandfarbe oft dunkel und erdrückend, erfüllen also nicht den Maßstab des schöner Wohnens.
Neben der Größe und dem natürlichen Lichteinfall des Raumes sollte auch die Funktionalität eines Raumkonzepts beachtet werden. Immerhin soll der Wohnraum nicht zum unpraktischen Museum mutieren, sondern trotz ästhetischem Anspruch seinen Zweck erfüllen. Genug Abstellfläche und Stauraum sind hier ebenso wertvoll wie Tische mit ausreichend Platz oder zahlreiche Sitzgelegenheiten für Besucher. Von der Küche bis zum Kinderzimmer spielen solche Aspekte eine wichtige Rolle.
Damit tatsächlich “schöner gewohnt” werden kann, ist ein weiterer übergeordneter Faktor von Bedeutung: Stimmigkeit. Ein Raum sollte einheitlich und als in sich stimmiges Gesamtwerk aufgebaut werden. Zu viele Stilbrüche, konträre Farben und übermäßig viele Dekorationsartikel führen zu mentaler Unruhe und machen einen Raum im wahrsten Sinne des Wortes ungemütlich.
Es kann daher hilfreich sein, sich an einem bestimmten Farbschema, ein Motto oder einem Thema zu orientieren. Ein beliebtes Beispiel dafür ist etwa der mediterrane Look, der Farben wie Beige, Braun, Terrakotta und Gelb mit natürlichen Elementen wie Pflanzen und rustikalen Materialien wie Holz und Ton kombiniert. Aber auch ein modern-schlichtes Schwarz-Weiß-Konzept mit dem Einsatz von viel Glas und Metall gehört zu den klassischen Gestaltungsmustern.
Manche Raumkonzepte passen zu bestimmten Räumen besser als zu anderen, so setzen viele etwa den maritimen Nautik-Look mit Muscheln und Blautönen lieber im Bad ein als im Schlafzimmer, generell sind dem eigenen Geschmack hier aber keine Grenzen gesetzt.
Zuletzt sollte auch der finanzielle Aspekt nicht unerwähnt bleiben. Denn zwar verfügen wohlhabende Hausbesitzer über weitaus mehr Möglichkeiten in der Auswahl und Gestaltung ihres Wohnraums. Die Idee des schöner Wohnens ist dennoch keine Frage des Geldes: Günstige Fachgeschäfte, Outlet-Stores und Möbelhausketten bieten heute zahlreiche Wohnartikel in verschiedensten Stilrichtungen für den kleinen Geldbeutel. Das Internet und unzählige Ratgeber geben außerdem Anleitung zum selbstständigen Gestalten und Selberbasteln von Dekoartikeln.
Da auch Badezimmer und Küche nicht vor der Dekoration verschont werden, bietet es sich hier an besonders dekorative Armaturen anzubringen. Schließlich werden diese in diesen Zimmern mitunter am häufigsten benutzt. Eine große Auswahl verschiedener Armaturenstile findet man im Internet.
Qualitätsbewusste Menschen werden jedoch auch auf das eine oder andere etwas teurere Gestaltungsaccessoir nicht verzichten wollen. Sollte dadurch dann doch der finanzielle Rahmen gesprengt werden bieten sich Sofortkredite an. Sinnvoller wäre es aber in den meisten Fällen ersteinmal abzuwägen ob eine solche Investition wirklich nötig ist.
Schöner Wohnen ist in der Regel die Aufgabe der Frau. Deren ästethisches Bedürfnis ein wenig mehr ausgeprägt sein dürfte als den meisten Männern unserer Gesellschaft. Das ist alleine daran zu merken, dass viele Frauen eine Brustvergrößerung in Betracht ziehen, oder vornehmen lassen um einem bestimmten ästethischen Bild von sich nachzueifern. Kaum eine Frau ist mit sich selbst zufrieden. Dies kompensiert sie indem sie sich selbst oder ihre Wohnung umgestaltet.